Im Sommer 1966 wurde im Kanton Basel-Stadt das Frauenwahlrecht eingeführt. Es war somit ein Meilenstein auf dem Weg zu einem Frauenwahlrecht in der Schweiz. Die Forderung reichen nach einem Wahlrecht für Frauen reichen bis in 19. Jahrhundert zurück.

1868: Wurde erstmals das Frauenstimmrecht seitens der Züricherinnen verlangt und wurde abgelehnt.

1904: Nahm die Sozialdemokratische Partei der Schweiz (SP) das Frauenstimmrecht in ihr Parteiprogramm auf.

1929: Reichte der schweizerische Verband für Frauenstimmrecht mit Unterstützung weiterer Frauenorganisationen, Gewerkschaften und SP auf Bundesebene eine Petition für das Frauenstimmrecht ein. Diese blieb jedoch erfolglos.

50er bis 70er Jahre: Obwohl es in der Schweiz einen wirtschaftlichen Aufschwung gab, wo auch großteils nach dem 2. Weltkrieg die Frauen für den Wiederaufbau mitverantwortlich waren, forderten der Verband für Frauenstimmrecht erneut das Stimmrecht für Frauen.

Nur Basel-Stadt ermöglichte 1957 drei Bürgergemeinden das Frauenstimmrecht einzuführen.

Erst 1966 wurde das Frauenstimmrecht im ganzen Kanton Basel-Stadt auf kantonaler und kommunalen Ebene ermöglicht.

Somit stieg der Druck gegenüber dem Parlament, wo noch immer die FDP als auch die konservative Partei gegen das Frauenstimmrecht mit 67% stimmten.

Am 7. Februar 1971 dann endlich der Erfolg für die Schweizer Frauen – alle Schweizerinnen durften an allen Wahlen abstimmen.

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