#faktenmontag zum 13. Februar 2017 – Gedenktag an den 13. Februar 1945

25.000 Menschen finden den Tod während der am 13. Februar 1945 beginnenden Luftangriffe auf Dresden. Die fast nur in einer einzigen Nacht stattfindende Zerstörung Dresdens bedeutet nicht nur den Tod vieler, sondern auch Not, Leiden und Obdachlosigkeit für hunderttausende von Menschen.

Am 13. Februar und an den beiden Tagen danach hatten britische und amerikanische Bomber die barocke Innenstadt in Schutt und Asche gelegt. Drei Angriffswellen ließen Dresden in einen Feuersturm entfachen. Immer noch bringt der Februar eine ganz eigene, kalt und trübe, Stimmung mit sich. 10.000 Dresdner vereinen sich jedes Jahr zu einer Menschenkette. Entgegen zahlreicher Pegida-Anhänger die seit zwei Jahren an diesem eisigen Tag demonstrieren, wollen die Menschen, einander an den Händen haltend, gedenken.

Die Menschen wollen erinnern. Erinnern an die vielen Opfer der Luftangriffe. Aber auch an die Unmenschlichkeit des Nationalsozialismus und des Krieges, an die Verfolgten und Ermordeten der Jahre 1933 bis 1945 – welche schlussendlich zu den Luftangriffen führten und auch wenn der Tod unzähliger Unschuldiger schmerzt war dies ein Zeichen für das nahbare Ende Nazi-Deutschlands.

Quellen:

https://www.welt.de/kultur/article2518024/Zahl-der-Dresden-Toten-viel-niedriger-als-vermutet.html

https://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article137184137/Warum-genuegen-25-000-Tote-von-Dresden-nicht.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Luftangriffe_auf_Dresden

Bild:

Flickr apfsine

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